Material- und Wareninformation

Lebensmittel und Räucherstoffe: Unsere Kräutertees enthalten keinerlei künstlich zugesetzte Aromastoffe, wie sie in der Mehrheit von modernen Teemischungen zu finden sind. Die verwendeten Zutaten für unsere Tees und Gewürze stammen von Lieferanten mit Bio-Zertifizierung. Wir selbst sind nicht zertifiziert. Eine eigene Zertifizierung, die uns berechtigen würde, auf unsere Verpackungen "aus kontrolliert biologischem Anbau" zu schreiben, ist bisher angesichts des geringen Warenanteils an Lebensmittel für uns zu teuer. Wir hoffen jedoch, dass wir das Angebot weiter ausbauen und uns dann auch zertifizieren zu können. Bis dahin müssen wir auf den Begriff "bio" verzichten und versuchen, unseren Kundenstamm durch die gute Qualität zu begeistern und zu vergrößern.
Mit dem Angebot unserer Räuchermischungen bieten wir Abseits der bekannten Klassiker neue Dufterlebnisse, die auch gänzlich frei von sythetischen Aromastoffen sind. Bis auf die Räucherharze, Weidenrinde und Alantwurzel kommen alle unsere für Räucherwerk verwendeten Zutaten aus zertifiziertem biologischem Anbau.

Bronze gilt als älteste von Menschen gezielt hergestellte Legierung und besteht aus Kupfer und Zinn in unterschiedlichen Anteilen. Im Gegensatz zu Silber oder Gold gibt es für Schmuckbronze bisher keine Normierung, so dass der Kupferanteil etwa zwischen 70 und 90 % variiert. Auch mit einer geringen Zugabe von Zink wird dieses Material noch als Bronze bezeichnet. Der Übergang zum Messing (Kupfer und Zink) gestaltet sich - anders als bei technischen Legierungen - somit fließend. Von Rot- oder Goldbronze spricht man ab einem Kupfergehalt von etwa 90 %, was sich in einem rötlichen Farbton bemerkbar macht.

Messing bezeichnet eine Legierung aus Kupfer und Zink. Von Goldmessing spricht man ab einem Anteil von etwa 70 % Kupfer. Messinglegierungen werden von Menschen schon fast so lange wie Bronzen hergestellt.

Silber wird nachweislich bereits seit etwa 7000 Jahren verarbeitet. In der Schmuckproduktion hat sich seit vielen Jahren eine Silberlegierung durchgesetzt, die nach dem englischen Pfund Sterling benannt wurde, nämlich das 925er Silber. Diese Zahl bezeichnet eine Legierung mit 925 Teilen Silber zu 75 Teilen Kupfer. Vorsicht bei Bezeichnungen wie Neusilber, Tibetsilber, "versilbert" oder ähnlichem! Dort ist nämlich entweder gar kein oder nur ein sehr geringer Silberanteil vorhanden. Unser Silberschmuck besteht bis auf wenige Ausnahmen (die dann aber jeweils extra beschrieben sind) aus massivem Sterling-Vollsilber!

Zinn ist eine günstige Alternative zu anderen Materialien. Unsere aus sogenanntem Hartzinn gefertigten Amelette bestehen aus blei- und nickelfreien Zinnlegierungen, die eine bessere Festigkeit als reines Zinn aufweisen.

Edelstahl ist härter als alle anderen von uns angebotenen Metalle. Es läuft nicht an wie Silber und bildet an der Oberfläche keine Patina wie Bronze. Die von uns angebotenen Legierungen geben kein Nickel ab.

Gießverfahren für Metalllegierungen im Schmuckbereich sind das Wachsausschmelzverfahren, der Schleuderguss sowie das Sandgussverfahren. Sandgüsse in einer verlorenen Form sind inzwischen seltener geworden, weil die Form nach jedem Guss neu erstellt werden muss und der Nachbearbeitungsaufwand (matte, rustikale Oberfläche) um einiges größer ist. Aber auch die sogenannten Dauerformen sind natürlich nicht für die Ewigkeit geschaffen, sondern müssen regelmäßig erneuert werden.

Nachbearbeitung ist bei allen genannten Produktionsverfahren notwendig und diese läßt sich bisher kaum automatisieren, weshalb hier auch der größte Kostenfaktor in der Schmuckproduktion liegt. Die Entfernung des Gusskanals, das Abschleifen von Grat, eventuelle Verlötungen sowie die anschließende Politur und Verpackung wird zum größten Teil immer noch in Handarbeit geleistet. Kleine Unregelmäßigkeiten sind daher an fast jedem Stück zu finden - aber gerade sie machen ja den besonderen Charme echter Handarbeit aus!

Bernstein besteht nicht etwa aus Stein, sondern aus Baumharzen, die ein Alter von über 250 Millionen Jahren aufweisen können. Der Name leitet sich ab vom niederdeutschen "Börnsteen", was soviel wie Brennstein bedeutet. Bereits vor etwa 15000 Jahren wurde Bernstein in Norddeutschland verarbeitet. Wir führen ausschließlich echten Bernstein aus Nord- und Ostsee!

Weitere von uns verwendete Materialien sind diejenigen, welche wohl schon von den ersten Menschen, Ask und Embla, für verschiedenste Dinge benutzt wurden: Holz, Knochen, Horn, Leder, Stein und auch Ton und Glas.

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